Mesotherapie

Das Wort Meso (griech.: mittel) nimmt Bezug auf das Mesoderm, welches in der dritten Entwicklungswoche des Menschen als mittleres Keimblatt entsteht und aus dem heraus sich u.a. Haut und Bindegewebe entwickeln.

Schwerpunkte der Mesotherapie

Die Mesotherapie ist eine Methode, die vom französischen Arzt Pisteur in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Sein primäres Ziel war es mit wenig Präparat, nahe dem Ort des Geschehens möglichst selten zu therapieren – entsprechend sein Prinzip: WENIG – SELTEN – AM RICHTIGEN ORT.

Diese Therapiemethode findet in praktisch allen medizinischen Bereichen Anwendung.

Durchblutungs- und Wundheilungsprobleme

Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation im Gewebe gibt es gute Ergebnisse bei arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen. Bei schlecht heilenden Wunden oder schlechter Narbenbildung (z.B. Keloid, Schwangerschaftsstreifen).

Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen aller Art

Chronische Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen mit und ohne Nervenschmerzen sprechen hervorragend auf die Mesotherapie an.

Sportverletzungen und Überlastungsschäden

Eines der Haupteinsatzgebiete der Mesotherapie ist der Sportbereich.
Sehnenentzündungen (z.B. Tennis-Elbow, Tendinits der Achillessehne) verstauchte Knöchel, Prellungen und Zerrungen sind hier an der Tagesordnung. Die Mesotherapie macht Sie schnell wieder fit.

Abwehrschwäche und wiederholte Infektionen, Heuschnupfen

Bei chronischen Infekten, Allergien und Abwehrschwäche, sollten die immunstimulierenden Effekte genutzt werden. Auch bei Asthma, Tumorpatienten und Mukoviszidose als Begleitmaßnahme möglich.

Kopfschmerzen und Migräne

Gute Erfolge der Mesotherapie auch bei Migräne, Spannungskopfschmerz, Okzipital-Syndrom, Gesichtsneuralgien, Schwindel oder Tinnitus.

Alterssichtigkeit und Altersschwerhörigkeit

Durch Verwendung spezieller Substanzen kann hier eine Verbesserung erreicht werden, für Augenärzte und in der Geriatrie eine dankbare Indikation.

Gynäkologie

Auch hier finden sich äußerst dankbare Anwendungsmöglichkeiten für die Mesotherapie, sei es bei Dysmenorrhoe, Pelvipathia spastica, Reizblase, rezidivierenden Infektionen oder weiblicher Infertilität. Es liegt eine Arbeit von Dr. Coeugniet über die Effizienz in diesen Indikationsbereichen vor, die zugleich die hervorragende Wirtschaftlichkeit der Methode belegt.